Kastell Heidenheim

Kastell Heidenheim
Alternativname Aquileia
Limes ORL 66b (RLK)
Strecke (RLK) Alblimes
Datierung (Belegung) um 90 n. Chr.
bis um 150 n. Chr.
Typ Alenkastell
Einheit Ala II Flavia pia fidelis milliaria
Größe 271 m × 195 m = 52,845 ha
Bauweise Stein
Erhaltungszustand Überbaut
Ort Heidenheim an der Brenz
Geographische Lage 48° 40′ 44,7″ N, 10° 9′ 13,2″ O hf
Vorhergehend Kastell Urspring
Anschließend Kastell Oberdorf

Das Kastell Heidenheim, in der Antike Aquileia genannt, war ein römisches Militärlager des Alblimes. Es hatte eine strategische Schlüsselposition inne, als zwischen 80 und 100 n. Chr. die Nordgrenze der Römischen Provinz Raetia auf die Schwäbische Alb vorgeschoben wurde. Es sperrte das Brenztal und damit die direkteste natürliche Albpassage. Bis zum Bau des Obergermanisch-Raetischen Limes um 160 n. Chr. war hier mit der Ala II Flavia pia fidelis milliaria, einem Reiterregiment von 1000 Mann, die stärkste und ranghöchste Einheit Raetiens stationiert.