Keeskopf
| Keeskopf | ||
|---|---|---|
| Keeskopf von Süden, aus dem Debanttal | ||
| Höhe | 3081 m ü. A. | |
| Lage | Grenze Osttirol / Kärnten, Österreich | |
| Gebirge | Hohe Tauern, Schobergruppe | |
| Dominanz | 0,6 km → Südlicher Klammerkopf | |
| Schartenhöhe | 109 m ↓ unbenannte Scharte | |
| Koordinaten | 46° 57′ 3″ N, 12° 45′ 44″ O | |
|
| ||
| Gestein | Glimmerschiefer, Paragneis | |
| Erstbesteigung | 30. Juli 1890 durch Ludwig Purtscheller | |
| Normalweg | Von der Niederen Gradenscharte über den Ostrücken | |
Der Keeskopf, ein Berg mit einer Höhe von 3081 m ü. A., liegt in der Schobergruppe der Hohen Tauern in Österreich. Der Gipfel befindet sich genau auf der Grenzlinie zwischen Osttirol und Kärnten.
Der Keeskopf wurde früher auch Steinkarspitze und im Gradental Seekopf genannt. Beim Anstieg zur Lienzer Hütte im Debanttal zeigt sich der Keeskopf als schön geformte Spitze, die nicht vermuten lässt, dass der Gipfel zu den leichtesten Dreitausendern der Schobergruppe zählt.
Bei klarem Wetter kann man vom Gipfel aus den beeindruckenden Ausblick auf den Hochschober (3240 m ü. A.), den Namensgeber der Schobergruppe, sowie auf den Glödis (3206 m ü. A.), auch das „Matterhorn der Schobergruppe“ genannt, genießen. Der Blick zum Großglockner wird allerdings durch den Roten Knopf im Nordwesten verstellt.