Keltischer Göttername
Ein keltischer Göttername gehört in der Namenforschung zur Gattung der Sakralnamen im Keltischen und benennt namentlich einen Gott mit einem Nomen proprium (Eigennamen) oder mit einem Cognomen (Beinamen). Vor allem in Ortsnamen und Personennamen der keltischen Sprachen, aber auch in anderen Sprachen, beispielsweise in Latein, kommt als Bestandteil ein keltischer Göttername vor. Solche Namen werden in der Namenkunde als theophore Namen aufgefasst.
Die Anthroponymie sieht auch die Namen für mythische Wesen als Personennamen an, so auch Namen für Dämonen, Gottheiten oder personifizierte Tiere im keltischen Kulturraum.
- ↑ Thorsten Andersson: Theophore Namen. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 30, Walter de Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-018385-4, S. 442–452.
- ↑ Bernhard Maier: Götternamen. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 12, Walter de Gruyter, Berlin / New York 1998, ISBN 3-11-016227-X, S. 295 f.
- ↑ Andrea Brendler, Silvio Brendler: Europäische Personennamensysteme. Ein Handbuch von Abasisch bis Zentralladinisch. Baar, Hamburg 2007, ISBN 978-3-935536-65-3.