Die Kleinbahn Rheinbrohl–Mahlberg war eine fünf Kilometer lange Schmalspurbahn in der Spurweite von 750 mm, die der Beförderung von Basalt aus einem Steinbruch am Westrand des Westerwaldes zum Rhein hin diente. Sie führte vom Hafen in Rheinbrohl am rechten Ufer des Rheins nach Norden zum Arienheller Brunnen und dort weiter in östlicher Richtung im Tal des Bahlsbaches aufwärts bis zum Endpunkt Dornbachthal im Rheinbrohler Wald. Dorthin brachte eine Seilbahn das Transportgut aus dem Steinbruch am Mahlbergkopf heran. Bis in die 1930er Jahre war es eine Bahn des öffentlichen Verkehrs. Personenverkehr wurde nie durchgeführt.