Rechte Rheinstrecke
| Köln–Wiesbaden | |
|---|---|
| Streckennummer (DB): | 2324 (Köln-Kalk Nord–Koblenz) 3507 (Koblenz–Wiesbaden) |
| Kursbuchstrecke (DB): | 465 (Köln–Koblenz) 466 (Koblenz–Wiesbaden) |
| Kursbuchstrecke: | 250 (1946) 240 (Köln Hbf – Köln-Kalk 1946) 240d (Köln-Deutz (tief) – Köln-Kalk 1946) |
| Streckenlänge: | 179 km |
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) |
| Streckenklasse: | D4 |
| Stromsystem: | 15 kV 16,7 Hz ~ |
| Streckengeschwindigkeit: | 140 km/h |
| Zweigleisigkeit: | (durchgehend) |
Die rechte Rheinstrecke ist die am rechten Rheinufer verlaufende Bahnstrecke von Troisdorf über Bonn-Beuel, Unkel, Neuwied, Koblenz-Ehrenbreitstein, Lahnstein und Rüdesheim nach Wiesbaden. Sie ist durchgehend zweigleisig und elektrifiziert.
In Troisdorf schließen sich die Siegstrecke nach Köln Hbf und die Güterverkehrsstrecke Mülheim-Speldorf–Troisdorf an. Letztere wird teilweise auch der rechten Rheinstrecke zugerechnet, die zwischen der Abzweigstelle Gremberg Süd und dem Bahnhof Troisdorf zusammen mit der Siegstrecke und der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main eine sechsgleisige Verbindung bildet.
In Neuwied und Horchheim besteht die Möglichkeit, zur linken Rheinstrecke zu wechseln, um den linksrheinisch gelegenen Koblenzer Hauptbahnhof anzufahren. Im Abschnitt zwischen Lahnstein und Rüdesheim weist sie zwei Tunnel auf, deren bekannterer der Loreleytunnel bei St. Goarshausen ist.
- ↑ Zum 16. November 1965 als Bahnhof aufgehoben und in eine Abzweigstelle umgewandelt (Bundesbahndirektion Mainz (Hg.): Amtsblatt der Bundesbahndirektion Mainz vom 26. November 1965, Nr. 52. Bekanntmachung Nr. 532, S. 231).
- ↑ Der Bahnhof Kestert wurde 1905 zu einer Haltestelle zurückgestuft (Eisenbahndirektion Mainz (Hg.): Amtsblatt der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirektion in Mainz vom 18. Februar 1905, Nr. 10. Bekanntmachung Nr. 86, S. 62).
- ↑ DB Netze - Infrastrukturregister
- ↑ Eisenbahnatlas Deutschland. 9. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2014, ISBN 978-3-89494-145-1.