Linke Rheinstrecke
Die linke Rheinstrecke ist eine Hauptbahn, die am Nieder- und Mittelrhein entlang von Köln über Bonn, Koblenz und Bingen nach Mainz verläuft.
Bis zum Bau der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main war sie eine der wichtigsten Strecken im Schienenpersonenfernverkehr Westdeutschlands. Aufgrund ihres Verlaufs durch das obere Mittelrheintal (Welterbe Kulturlandschaft) gilt sie wie die parallel verlaufende rechte Rheinstrecke bis heute als eine der romantischsten Eisenbahnstrecken in Deutschland.
- ↑ Ehemals ein Bahnhof unter der Bezeichnung: Capellen-Stolzenfels, auch: Capellen a. Rhein, Eisenbahndirektion Mainz (Hg.): Amtsblatt der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirektion in Mainz vom 17. Dezember 1910, Nr. 57. Bekanntmachung Nr. 872, S. 493; ab 1912: Kapellen-Stolzenfels (Eisenbahndirektion Mainz (Hg.): Amtsblatt der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirektion in Mainz vom 21. Dezember 1912, Nr. 63. Bekanntmachung Nr. 764, S. 471); zu einem unbekannten Zeitpunkt Königsbach b Kapellen Stolzenfels und 1934: Königsbach (b Kapellen Stolzenfels) (Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (Hg.): Amtsblatt der Reichsbahndirektion Mainz vom 20. Januar 1934, Nr. 5. Bekanntmachung Nr. 39, S. 17). Der Bahnhof wurde beim Wechsel zum Sommerfahrplan am 31. Mai 1964 aufgegeben und in eine Blockstelle umgewandelt (Bundesbahndirektion Mainz (Hg.): Amtsblatt der Bundesbahndirektion Mainz vom 15. Mai 1964, Nr. 23. Bekanntmachung Nr. 233, S. 117), ein Haltepunkt bestand zunächst weiter (Bundesbahndirektion Mainz (Hg.): Amtsblatt der Bundesbahndirektion Mainz vom 22. Mai 1964, Nr. 24. Bekanntmachung Nr. 244, S. 121) und wurde mit dem Winterfahrplan 1966 aufgegeben, die Blockstelle aber sollte „bis zur Einrichtung des Selbstblocks“ weiter bestehen bleiben (Bundesbahndirektion Mainz (Hg.): Amtsblatt der Bundesbahndirektion Mainz vom 9. September 1966, Nr. 37. Bekanntmachung Nr. 346, S. 157).
- ↑ Ehemals: Kempten bei Bingen (vgl.: Eisenbahndirektion Mainz (Hg.): Amtsblatt der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirektion in Mainz vom 6. Februar 1915, Nr. 7. Bekanntmachung Nr. 85, S. 48); zu einem unbekannten Zeitpunkt in Kempten b Bingen umbezeichnet und erneut 1934, diesmal in Kempten (b Bingen) (Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (Hg.): Amtsblatt der Reichsbahndirektion Mainz vom 20. Januar 1934, Nr. 5. Bekanntmachung Nr. 39, S. 17).
- ↑ Stammdatenaktualisierung. Abgerufen am 3. August 2023.
- ↑ DB Netze – Infrastrukturregister
- ↑ Eisenbahnatlas Deutschland. 9. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2014, ISBN 978-3-89494-145-1.