Linke Rheinstrecke

Köln–Mainz
Streckennummer (DB):2630 (Köln–Bingen)
2638 (Köln Hbf–Köln West)
3510 (Bingen–Mainz)
Kursbuchstrecke (DB):470, 471
Kursbuchstrecke:249 (1946)
248 (Köln Hbf–Kalscheuren 1946)
248m (Koblenz-Lützel–Hbf 1946)
271 (Gau Algesh–MZ Hbf 1946)
Streckenlänge:181 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse:D4
Stromsystem:15 kV 16,7 Hz ~
Streckengeschwindigkeit:160 km/h
Zweigleisigkeit:(durchgehend)
von Siegen über Troisdorf,
  SFS von Rhein/Main sowie
  von der rechten Rheinstrecke
von (Duisburg–) Köln-Mülheim
Köln Messe/Deutz
nach Köln-Mülheim (–Gruiten)
Hohenzollernbrücke
−2,0 Köln Hbf
von/nach Neuss
von/nach Aachen
0,4 Köln West Wf
  sog. Schlundgleis n. Köln Gereon
1,1 Köln West
Köln Aachener Straße (geplant)
3,2 Köln Süd Bf / Abzw
Vorgebirgsbahn (Stadtbahnlinie 18)
3,0 Cöln-Pantaleon (ehem. Cöln BCE)
Südbrücke: Köln Bonntor–Gremberg …
  … sowie zur SFS nach Rhein/Main
3,9 Köln Eifeltor Enf (Bft)
Köln Weißhausstraße (geplant)
Köln Klettenberg (geplant)
5,8 Köln Eifeltor
6,6 vom KBE-Übergabebahnhof
6,5 Köln Eifeltor Esf (Bft)
A 4
8,0 Köln Eifeltor Umschlagbf (Bft)
9,4 Hürth-Kalscheuren (Inselbahnhof)
nach Euskirchen–Gerolstein–Trier
10,1 Hürth-Kalscheuren Südkopf (Bft)
12,9 Brühl Gbf
Brühl-Vochem ↔ Köln-Godorf Hafen
14,6 Brühl
19,5 Sechtem
25,8 Roisdorf
Vorgebirgsbahn (Stadtbahnlinie 18)
von Euskirchen
31,1 Bonn Gbf
31,9 Bonn Hbf
zum ehem. Trajekt Bonn–Oberkassel
34,5 Bonn UN Campus
37,2 Bonn-Bad Godesberg Nord
39,0 Bonn-Bad Godesberg
41,3 Bonn-Mehlem
43,6 Bonn Neuer Weg
Landesgrenze NRW/Rheinland-Pfalz
45,9 Rolandseck
48,2 Oberwinter
52,7 Remagen
Ahrtalbahn ↔ ehem. Ludendorff-Brücke
Abzw Ahrbrücke von der Ahrtalbahn
56,7 Sinzig
59,3 Tiefpfad
62,5 Bad Breisig
Brohltalbahn (Meterspur)
65,7 Brohl Übergang zur Brohltalbahn
69,2 Namedy
73,2 Andernach
zum Hafen Andernach
nach Kaisersesch
76,9 Weißenthurm
81,6 Mülheim-Kärlich (bis 2022: Urmitz)
von Neuwied, rechte Rheinstrecke
Koblenz Unterwerk (Anst)
zum Hafen Koblenz
ehem. von Mayen
87,0 Koblenz-Lützel Nord (DB Museum)
ursprüngl. von Mayen
89,4 Koblenz-Lützel
Moseleisenbahnbrücke
ehem. Hafenbahn
Koblenz Rheinbahnhof
nach Koblenz Mosel
90,5 Koblenz Stadtmitte
Pfaffendorfer Brücke (heute Straße),
  ehem. zur rechten Rheinstrecke
von Trier über Wittlich Hbf
91,2 Koblenz Hbf
Horchheimer Eisenbahnbrücke:
  Lahntalbahn, zur rechten Rheinstrecke
94,3 Königsbach
(b. Kapellen-Stolzenfels).
99,8 Rhens
103,3 Spay
von Simmern (Hunsrückbahn)
110,7 Boppard Hbf
Boppard Süd (Hunsrückbahn)
115,6 Boppard-Bad Salzig
119,4 Boppard-Hirzenach
(Bft von Werlau)
122,4 Werlau
125,3 St. Goar
Bank-Tunnel (367 m)
127,4 Urbar Nord
Bett-Tunnel (236 m)
Kammereck-Tunnel (289 m)
128,8 Urbar Süd
132,1 Oberwesel
138,5 Bacharach
142,0 Niederheimbach
146,6 Trechtingshausen
150,6 Bingen Vorbf (Bft von Bingen Hbf)
152,0 Bingen (Rhein) Hbf
bis 1993: Bingerbrück
nach Saarbrücken
152,4
0,0
Nahe (Streckenwechsel),
  ehem. Grenze Preußen/Hessen
1,0 Bingen (Rhein) Stadt
3,8 Nahetalbahn ↔ ehem. Hindenb.-brücke
nach Worms
4,6 Bingen-Gaulsheim
ehem. zur Hindenburgbrücke
bzw. von Bad Kreuznach
9,4 Gau Algesheim
ehem. von Jugenheim-Partenheim
12,5 Ingelheim
ehem. nach Frei-Weinheim
17,5 Heidesheim (Rheinhessen)
20,2 Uhlerborn
23,1 Budenheim
27,3 Mainz-Mombach
nach Kostheim
von Alzey
30,6 Mainz Hbf
nach Frankfurt
nach Ludwigshafen

Quellen:

Die linke Rheinstrecke ist eine Hauptbahn, die am Nieder- und Mittelrhein entlang von Köln über Bonn, Koblenz und Bingen nach Mainz verläuft.

Bis zum Bau der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main war sie eine der wichtigsten Strecken im Schienenpersonenfernverkehr Westdeutschlands. Aufgrund ihres Verlaufs durch das obere Mittelrheintal (Welterbe Kulturlandschaft) gilt sie wie die parallel verlaufende rechte Rheinstrecke bis heute als eine der romantischsten Eisenbahnstrecken in Deutschland.

  1. Ehemals ein Bahnhof unter der Bezeichnung: Capellen-Stolzenfels, auch: Capellen a. Rhein, Eisenbahndirektion Mainz (Hg.): Amtsblatt der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirektion in Mainz vom 17. Dezember 1910, Nr. 57. Bekanntmachung Nr. 872, S. 493; ab 1912: Kapellen-Stolzenfels (Eisenbahndirektion Mainz (Hg.): Amtsblatt der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirektion in Mainz vom 21. Dezember 1912, Nr. 63. Bekanntmachung Nr. 764, S. 471); zu einem unbekannten Zeitpunkt Königsbach b Kapellen Stolzenfels und 1934: Königsbach (b Kapellen Stolzenfels) (Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (Hg.): Amtsblatt der Reichsbahndirektion Mainz vom 20. Januar 1934, Nr. 5. Bekanntmachung Nr. 39, S. 17). Der Bahnhof wurde beim Wechsel zum Sommerfahrplan am 31. Mai 1964 aufgegeben und in eine Blockstelle umgewandelt (Bundesbahndirektion Mainz (Hg.): Amtsblatt der Bundesbahndirektion Mainz vom 15. Mai 1964, Nr. 23. Bekanntmachung Nr. 233, S. 117), ein Haltepunkt bestand zunächst weiter (Bundesbahndirektion Mainz (Hg.): Amtsblatt der Bundesbahndirektion Mainz vom 22. Mai 1964, Nr. 24. Bekanntmachung Nr. 244, S. 121) und wurde mit dem Winterfahrplan 1966 aufgegeben, die Blockstelle aber sollte „bis zur Einrichtung des Selbstblocks“ weiter bestehen bleiben (Bundesbahndirektion Mainz (Hg.): Amtsblatt der Bundesbahndirektion Mainz vom 9. September 1966, Nr. 37. Bekanntmachung Nr. 346, S. 157).
  2. Ehemals: Kempten bei Bingen (vgl.: Eisenbahndirektion Mainz (Hg.): Amtsblatt der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirektion in Mainz vom 6. Februar 1915, Nr. 7. Bekanntmachung Nr. 85, S. 48); zu einem unbekannten Zeitpunkt in Kempten b Bingen umbezeichnet und erneut 1934, diesmal in Kempten (b Bingen) (Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (Hg.): Amtsblatt der Reichsbahndirektion Mainz vom 20. Januar 1934, Nr. 5. Bekanntmachung Nr. 39, S. 17).
  1. Stammdatenaktualisierung. Abgerufen am 3. August 2023.
  2. DB Netze – Infrastrukturregister
  3. Eisenbahnatlas Deutschland. 9. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2014, ISBN 978-3-89494-145-1.