Kleinkastell Kleindeinbach
| Kleinkastell Kleindeinbach | |
|---|---|
| Limes | ORL Wp 12/22 (RLK) |
| Strecke (RLK) | Strecke 12 |
| Datierung (Belegung) | bis spätestens 260 n. Chr. |
| Typ | Kleinkastell |
| Größe | 24,90 × 24,90 m (= 0,06 ha) |
| Bauweise | Stein |
| Erhaltungszustand | leichter verschliffener Schuttwall |
| Ort | Kleindeinbach |
| Geographische Lage | 48° 47′ 50,8″ N, 9° 45′ 17,3″ O |
| Höhe | 413 m ü. NHN |
| Vorhergehend | Kastell Lorch (westlich) |
| Anschließend | Kleinkastell Hintere Orthalde (ostnordöstlich) |
| Rückwärtig | Kleinkastell Freimühle (südöstlich) Kastell Schirenhof (südöstlich) |
Das Kleinkastell Kleindeinbach war ein römisches Militärlager, das heute auf der alten Flur „Schlößle“ nordöstlich des Dorfes Kleindeinbach, ein Ortsteil von Großdeinbach, Stadtteil von Schwäbisch Gmünd, im Ostalbkreis in Baden-Württemberg liegt. Es wurde in Verbindung mit dem rund 45 Meter nördlich entlanglaufenden Rätischen Limes errichtet, der 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe erhobenen worden ist. Die kleine Anlage war zugleich ein Grenzkastell zwischen den römischen Provinzen Germania superior und Raetia.