Kleinkastell Pfatter
| Kleinkastell Pfatter | |
|---|---|
| Limes | Obergermanisch-rätischer Limes, Donaulinie |
| Datierung (Belegung) | frühtrajanisch bis 2. Hälfte 3. Jh. |
| Typ | Kleinkastell |
| Einheit | unbekannter Numerus |
| Größe | ca. 60 m × 70 (?) m (= ca. 0,42 ha) |
| Bauweise | Holz-Erde-Lager |
| Erhaltungszustand | auf Luftbildern sichtbares Bodendenkmal |
| Ort | Pfatter-Gmünd |
| Geographische Lage | 48° 58′ 26,9″ N, 12° 24′ 56,2″ O |
| Höhe | 322 m ü. NHN |
| Vorhergehend | Kastell Kumpfmühl (westlich) |
| Anschließend | Kastelle von Straubing (östlich) |
Das Kleinkastell Pfatter, respektive Pfatter-Gmünd, ist ein ehemaliges römisches Militärlager, das für die Bewachung eines Donauabschnitts des „nassen Limes“ zwischen Regensburg und Passau zuständig war. Das Auxiliarkastell liegt etwa 2,7 Kilometer Luftlinie östlich von Pfatter im Oberpfälzer Landkreis Regensburg, Deutschland. Das Bodendenkmal ist seit 2021 Bestandteil des zum UNESCO-Weltkulturerbe erhobenen Donaulimes.