Kleinkastell Sindringen
| Kleinkastell Sindringen | |
|---|---|
| Alternativname | Kleinkastell Forchtenberg-Sindringen |
| Limes | ORL NN (RLK) |
| Strecke (RLK) | Obergermanischer Limes Vorderer Limes, Strecke 9 |
| Datierung (Belegung) | frühestens um 159/160 n. Chr. oder 1. Hälfte des 3. Jh. n. Chr. bis spätestens 259/260 n. Chr. |
| Typ | Kleinkastell |
| Größe | vielleicht 0,063 ha |
| Bauweise | Stein |
| Erhaltungszustand | nicht mehr sichtbar |
| Ort | Forchtenberg-Sindringen |
| Geographische Lage | 49° 16′ 47″ N, 9° 28′ 42,9″ O |
| Höhe | 190 m ü. NHN |
| Vorhergehend | Kastell Jagsthausen (nördlich) |
| Anschließend | Kastell Westernbach (südlich) |
Das Kleinkastell Sindringen (auch: Kleinkastell Forchtenberg-Sindringen) war eine römische Fortifikation des obergermanischen „Vorderen Limes“, der 2005 den Status des UNESCO-Weltkulturerbes erlangte. Das Kleinkastell wurde 640 Meter hinter der römischen Reichsgrenze errichtet und befindet sich heute unter dem Boden des einstmals selbständigen Städtchens Sindringen, heute ein Ortsteil der Stadt Forchtenberg im Hohenlohekreis, Baden-Württemberg.
- ↑ Claus-Michael Hüssen: Die römische Besiedlung im Umland von Heilbronn (= Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg 78), Theiss, Stuttgart 2000, ISBN 3-8062-1493-X, S. 54.