Kleinkastell Steinkirchen

Kleinkastell Steinkirchen
Limes ORL NN (RLK)
Strecke (RLK) Rätischer Limes, Donaulinie
Datierung (Belegung) um 90 n. Chr.
bis maximal 259/260 n. Chr.
Typ Numeruskastell?
Größe rund 58 m × 70 m
(= rund 0,44 ha)
Bauweise a) Holz-Erde-Lager
b) Steinkastell
Erhaltungszustand Das bis ins 20. Jahrhundert weitgehend erhalten gebliebene Kastell ist heute restlos zerstört und als Bodendenkmal nicht mehr kartiert.
Ort Steinkirchen (Stephansposching)
Geographische Lage 48° 49′ 37,2″ N, 12° 50′ 3,8″ O
Höhe 320 m ü. NHN
Vorhergehend Kastelle von Straubing (nordwestlich)
Anschließend Kastell Moos-Burgstall (südöstlich)

Das Kleinkastell Steinkirchen war ein römisches Militärlager, das dem Grenzschutz eines Abschnitts des raetischen Donaulimes zwischen Regensburg und Passau zugeordnet war. Das Auxiliarkastell befand sich rund 250 Meter westsüdwestlich der Kirche von Steinkirchen und rund 3,20 Kilometer östlich des heutigen Ortes Stephansposching im niederbayerischen Landkreis Deggendorf. Der Donaulimes ist seit 2021 Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes.

  1. Johannes Pätzold: Römisches Kastell in Steinkirchen. In: Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern 6 (1967), S. 22–24; hier: S. 22.