Kohlenstoff-Brennstoffzelle
Die Kohlenstoff-Brennstoffzelle (engl. Direct Carbon Fuel Cell DCFC) ist eine Brennstoffzelle, die nach dem Prinzip der Umwandlung von Kohlenstoff und Sauerstoff in Kohlenstoffdioxid (CO2) unter direkter Freisetzung elektrischer Energie arbeitet („kalte Verbrennung“). Die Anordnung erlaubt eine Umwandlung chemischer in elektrische Energie unter Umgehung verlustreicher Umwandlungsstufen, wie dies in konventionellen Kohlekraftwerken der Fall ist.
Kohlenstoff-Brennstoffzellen sind seit spätestens 1894 im Prinzip bekannt, befinden sich aber dennoch in einem frühen Stadium von Forschung und Entwicklung. Im Gegensatz zu allen anderen bekannten Brennstoffzellentypen, die flüssige oder gasförmige Brennstoffe wie Methanol oder Wasserstoff nutzen, verwendet die DCFC einen Feststoff als Energielieferanten, nämlich Kohlenstoff, der aufgrund seines außerordentlich hohen Schmelzpunktes nicht flüssig oder gasförmig der Zelle zugeführt werden kann.