Kombinat Süßwaren
| VEB Kombinat Süßwaren Halle | |
|---|---|
| Rechtsform | VEB Kombinat |
| Gründung | 1980 |
| Auflösung | 1990 |
| Auflösungsgrund | Privatisierung |
| Sitz | Delitzsch (1980 – 1988) Halle/Saale (1988 – 1990), Deutsche Demokratische Republik |
| Mitarbeiterzahl | 8429 |
| Branche | Süßwaren |
| Stand: 30. Juni 1990 | |
Der VEB Kombinat Süßwaren Delitzsch (1980 bis 1988) beziehungsweise VEB Kombinat Süßwaren Halle (ab 1988) existierte in der DDR von 1980 bis 1990. Das Kombinat gehörte zum Ministerium für Bezirksgeleitete Industrie und Lebensmittelindustrie.
Das Kombinat entstand 1980 als Nachfolger der VVB Süß- und Dauerbackwarenindustrie Halle. Zu diesem Zeitpunkt umfasste das Kombinat 31 Betriebe mit rund 8200 Beschäftigten. Als Stammbetrieb fungierte zu Beginn der VEB Vereinigte Süßwarenwerke Delitzsch/Eilenburg/Bergwitz (VSW). Ab Jahresbeginn 1988 wurde das Kombinat durch den neuen Stammbetrieb VEB „Halloren“ Schokoladenfabrik Halle geführt.
- ↑ „Die Wirtschaft – Unabhängige Wochenzeitung für Wirtschaft, Handel und Finanzen“ (Hrsg.): Kombinate: Was aus ihnen geworden ist. Reportagen aus den neuen Ländern. Verlag Die Wirtschaft, München 1993, ISBN 3-349-01041-5, S. 377–381. (Anhang: Zentralgeleitete Kombinate der Industrie und des Bauwesens nach Ministerien, Stand 30. Juni 1990, basierend auf Zahlen des statistischen Betriebsregisters der DDR)
- ↑ Almut Wagner: Schokolade aus Saalfeld: 1945 bis 1990. Sutton Verlag, Erfurt 2012, ISBN 978-3-95400-006-7, S. 8 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ 20962 VEB Süßwarenkombinat Delitzsch Zusammenfassung des Archivbestands des Staatsarchivs Leipzig (in archiv.sachsen.de)
- ↑ 22290 Ingenieurbüro für Rationalisierung der Süß- und Dauerbackwarenindustrie, Leipzig Zusammenfassung des Archivbestands des Staatsarchivs Leipzig (in archiv.sachsen.de)