Kommunistische Plattform
| Kommunistische Plattform | |
|---|---|
| Kurzbezeichnung | KPF |
| Art | Parteiinterne Strömung in DIE LINKE |
| Gegründet | 30. Dezember 1989 |
| Gründungsort | Werk für Fernsehelektronik, Berlin |
| Mitglieder | ca. 1.200 (aktuellste verfügbare Schätzung) |
| Ausrichtung | Kommunismus, Marxismus-Leninismus, Antikapitalismus, Antifaschismus, Antirassismus |
| Zeitung | Mitteilungen der Kommunistischen Plattform (monatlich) |
| Website | kpf.die-linke.de |
Die Kommunistische Plattform (KPF) ist ein politischer Zusammenschluss innerhalb der Partei Die Linke. Die KPF tritt dafür ein, dass in der Partei kommunistische Positionen verankert bleiben. Die KPF konstituierte sich am 30. Dezember 1989 im Werk für Fernsehelektronik unmittelbar nach dem Sonderparteitag der SED/PDS im Dezember 1989.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz zählt sie seit vielen Jahren zu den „extremistischen Strukturen der Partei Die Linke“. Diese Einschätzung wurde auch in der Parteienforschung aufgegriffen und unabhängig von der jeweiligen Bewertung der Gesamtpartei geteilt.
- ↑ Kommunistische Plattform (KPF). In: verfassungsschutz.niedersachsen.de. Abgerufen am 20. Dezember 2025.
- ↑ Landeskoordinierungsrat der Kommunistischen Plattform unter Federführung von Konrad Hannemann: Zur Geschichte der Kommunistischen Plattform in der PDS/DIE LINKE im Land Brandenburg. In: Zur Geschichte der Linkspartei. PDS im Land Brandenburg. Band 2, 2008, S. 30–45 (dielinke-brandenburg.de [PDF]).
- ↑ Bundesamt für den Verfassungsschutz: Verfassungsschutzbericht 2020. S. 182 (verfassungsschutz.de [PDF]).
- ↑ Siehe dazu übereinstimmend Eckhard Jesse: Die Linke und Richard Stöss: Die Linke. Zur Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz