Die Linke

Die Linke
Partei­vorsitzende Ines Schwerdtner
Jan van Aken
Stell­vertretende Vorsitzende Luise Neuhaus-Wartenberg
Sabine Ritter
Ates Gürpinar
Maximilian Schirmer
Bundes­geschäfts­führer Janis Ehling
Bundes­schatz­meister Sebastian Koch
Entstehung Vereinigung von PDS (Nachfolger der SED) mit WASG (Abspaltung der SPD)
Gründung 16. Juni 2007
Gründungs­ort Berlin
Haupt­sitz Karl-Liebknecht-Haus
Kleine Alexanderstraße 28
10178 Berlin
Jugend­organisation Linksjugend solid (nahestehend)
Die Linke.SDS (Studierende)
Parteinahe Stiftung Rosa-Luxemburg-Stiftung
Aus­richtung Demokratischer Sozialismus
Antimilitarismus
Sozial-ökologische Politik
Antifaschismus
Farbe(n) Rot (HKS 14)
Magenta (in Grafiken)
Bundestagssitze
64/630
Sitze in Landtagen
80/1891
Staatliche Zuschüsse 12.937.543,06 Euro (2025)
Mitglieder­zahl 123.126 (Stand: 31. Dezember 2025)
Mindest­alter 14 Jahre
Durch­schnitts­alter 38,6 Jahre
(Stand: Januar 2026)
Frauen­anteil 44,6 Prozent (Stand: 25. Januar 2026)
Europaabgeordnete
3/96
Europapartei Europäische Linke (EL)
EP-Fraktion Die Linke
Website www.die-linke.de

Die Linke (auch als Linkspartei oder Die Linken bezeichnet) ist eine linke, demokratisch-sozialistische Partei in Deutschland. Sie entstand im Juni 2007 durch Verschmelzung der SPD-Abspaltung WASG und der Linkspartei PDS. Letztere war aus der SED-Nachfolgepartei PDS hervorgegangen. Um beide Parteien aus Ost- und Westdeutschland in den Vorstandsgremien zu repräsentieren, wurde eine bis heute beibehaltene gleichberechtigte „Doppelspitze“ gewählt.

Bei der Bundestagswahl 2025 konnte die Linke ihr Ergebnis von 2021 deutlich verbessern, sodass sie im 21. Deutschen Bundestag mit 64 Sitzen vertreten ist. Bis zur Landtagswahl in Brandenburg 2024 war die Partei in allen ostdeutschen Landesparlamenten seit ihrer Gründung vertreten. In den Parlamenten der westdeutschen Länder ist sie lediglich in Hamburg und Bremen vertreten; in letzterem Land ist sie neben der seit 2021 in Mecklenburg-Vorpommern amtierenden rot-roten Koalition seit August 2019 in einer rot-grün-roten Koalition unter SPD-Führung erstmals in einem westdeutschen Land an der Regierung beteiligt. Die Partei ist Mitglied der Europäischen Linken und in der Die-Linke-Fraktion im Europäischen Parlament ist sie mit drei Abgeordneten vertreten. Mit Martin Schirdewan stellt sie einen der beiden Fraktionsvorsitzenden.

  1. Franz Decker: Die Programmatik der LINKEN. Bundeszentrale für politische Bildung, 15. Oktober 2015.
  2. Parteiprogramm (Memento vom 14. März 2018 im Internet Archive) Die Linke, S. 7 (PDF).
  3. Frank Decker: Die Programmatik der LINKEN. Bundeszentrale für politische Bildung, 16. Juli 2018, abgerufen am 13. Februar 2020: „Neben der sozialen nimmt die ökologische Frage in der Programmatik breiten Raum ein.“
  4. Frank Decker: Die Programmatik der LINKEN | Parteien in Deutschland | bpb. Abgerufen am 30. August 2020.
  5. Parteiprogramm (Memento vom 11. November 2020 im Internet Archive). Die Linke, S. 54 (PDF).
  6. Judith Lembke: Marketingstrategien: Wahlwerbung ist Avantgarde. FAZ.net, abgerufen am 22. Dezember 2010.
  7. Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2025. Deutscher Bundestag, 31. Januar 2026, abgerufen am 1. März 2026.
  8. 1 2 3 Zahl der Linken-Mitglieder hat sich mehr als verdoppelt. In: Die Tageszeitung. 25. Januar 2026, abgerufen am 8. März 2026.
  9. Fraktionen im Europäischen Parlament, Website des Europäischen Parlaments, abgerufen am 27. Juli 2024.
  10. MdEPs auf der Website der Linken im EP, Website der Linke in Europa, abgerufen am 28. Juli 2024.
  11. Max Griera: Patriots for Europe swallows Identity and Democracy: Here’s what’s happening. In: euractiv.com. 4. Juli 2024, abgerufen am 4. Juli 2024 (englisch).