Koreanische Küche

Die koreanische Küche hat sich aus vielen Jahren des sozialen und politischen Wandels weiterentwickelt. Ursprünglich aus der urtümlichen Landwirtschaft und den nomadischen Traditionen auf der koreanischen Halbinsel und der südlichen Mandschurei stammend, hat sich die koreanische Küche durch komplexe Wechselwirkungen zwischen der Umwelt und verschiedenen, zeitgleichen kulturellen Trends verändert.

Die koreanische Küche basiert hauptsächlich auf Reis, Gemüse und Fleisch. Traditionelle koreanische Gerichte sind bekannt für die große Vielfalt an Beilagen (반찬, Banchan), die gedämpften Kleinkornreis begleiten. Kimchi wird fast immer auf den Tellern serviert. Die am häufigsten verwendeten Zutaten sind Sesamöl, Doenjang (fermentierte Bohnenpaste), Sojasauce, Salz, Knoblauch, Ingwer, Pfefferflocken, Gochujang (fermentierte rote Chilipaste) und Pak Choi.

Die Zutaten und Gerichte variieren je nach Provinz. Viele regionale Gerichte sind national geworden, und einst regionale Gerichte haben sich mit unterschiedlichen Variationen im ganzen Land verbreitet. Die Küche des koreanischen Königshofes vereinte einst alle einzigartigen regionalen Spezialitäten für die königliche Familie. Die Verhaltensgewohnheiten werden durch die koreanische kulturelle Etikette geregelt.