Kosename

Kosenamen werden meist unter Personen vergeben, die in einer engen Beziehung zueinander stehen (wie Verliebte, Ehepaare oder Eltern, Freunde und Kinder).

Dabei leitet sich ein Kosename manchmal aus einer Verballhornung eines regulären Eigennamens ab. Häufig handelt es sich dabei um einen Lallnamen, der die fehlerhafte Aussprache eines Kleinkindes nachahmt, im Englischen z. B. Molly die Aussprache [ˈmali] oder Polly ein [ˈpali] von Mary. Ähnlich wie bei Spitznamen kann der Kosename auch als Übertragung einer assoziierten Eigenschaft gewonnen werden. In der Regel ist die assoziierte Eigenschaft eher positiv gewählt. Die sprachwissenschaftliche Bezeichnung für Kosename ist Hypokoristikum (von altgriechisch ὐποκοριστικόν hypokoristikón, deutsch Kosewort).