Kriegssonderstrafrechtsverordnung

Basisdaten
Titel:Verordnung über das Sonderstrafrecht im Kriege und bei besonderem Einsatz
Kurztitel: Kriegssonderstrafrechtsverordnung
Abkürzung: KSSVO
Art: Verordnung
Geltungsbereich: Deutsches Reich
Rechtsmaterie: Strafrecht
Erlassen am: 17. August 1938
(RGBl. 1939 I S. 1455)
Inkrafttreten am: 26. August 1939
Letzte Änderung durch: VO vom 10. Oktober 1944
(RGBl. 1944 I S. 252)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
21. Oktober 1944 (vgl. Artikel 3 Ermächtigungsgesetz)
Außerkrafttreten: 4. Februar 1946
Kontrollratsgesetz Nr. 11
Weblink: Verordnung auf Wikisource
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Die Verordnung über das Sonderstrafrecht im Kriege und bei besonderem Einsatz, kurz Kriegssonderstrafrechtsverordnung (KSSVO), wurde am 17. August 1938 vom Chef des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW) Wilhelm Keitel und dem „Führer und Reichskanzler“ Adolf Hitler erlassen und war ein Element der Kriegsvorbereitungen des NS-Staates. Die Verordnung wurde erst am 26. August 1939 im Reichsgesetzblatt bekanntgegeben und trat damit in Kraft.