LM-Funktion

Die LM-Funktion, auch LM-Gleichung oder LM-Kurve genannt, ist ein volkswirtschaftliches Modell der Makroökonomie. Sie stellt die Gleichgewichtsbedingung von Geldangebot und Geldnachfrage auf den Geld- und Finanzmärkten dar und leitet sich aus der Gleichsetzung der Geldangebots- und Geldnachfragefunktion ab.

Die LM-Funktion war zusammen mit dem IS-LM-Modell über Jahrzehnte das führende Lehrbuchmodell. Das Modell wird seit der Jahrtausendwende kritisiert, weil die Notenbanken die Geldmenge nicht mehr beachten. Heute wird ein Keynesianisches Konsensmodell diskutiert, in dem die Zentralbank keine Geldmenge steuert, sondern gemäß der Taylor-Regel den Zinssatz bestimmt.

  1. Vgl. Blanchard, Illing: Makroökonomie. Pearson, München 2004, S. 849
  2. David Romer: Keynesian Macroeconomics without the LM Curve (PDF; 184 kB)
  3. Lambsdorff/Engelen: Das Keynesianische Konsensmodell (Memento des Originals vom 24. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 642 kB)
  4. Abschied von der LM-Kurve (Memento des Originals vom 20. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.