Langenbeck-Virchow-Haus

Langenbeck-Virchow-Haus

Langenbeck-Virchow-Haus, 2017

Daten
Ort Berlin
Architekt Hermann Dernburg
Baujahr 1914–1915
Höhe 27,08 m
Grundfläche 1436,70 
Koordinaten 52° 31′ 32,8″ N, 13° 22′ 45,6″ O
Besonderheiten
Provisorischer Sitz der Volkskammer der DDR von 1950 bis 1976

Das Langenbeck-Virchow-Haus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Berlin-Mitte.

Zwischenzeitlich war es als Haus der Volkskammer auch Sitz der Volkskammer der DDR. Es wurde 1914–1915 nach Plänen des Architekten Hermann Dernburg im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie und der Berliner Medizinischen Gesellschaft als Gesellschaftssitz erbaut und ersetzte das 1891 erbaute Langenbeck-Haus, das nicht mehr ausreichend Platz bot.

Nach einer wechselvollen Geschichte befindet es sich seit 2003 wieder im Besitz der Langenbeck-Virchow-Haus GbR, die von der Berliner Medizinischen Gesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie getragen wird.

  1. Baudenkmal Luisenstraße 58-59, Langenbeck-Virchow-Haus, 1914–15 von Hermann Dernburg, Umbau 1950 von Hanns Hopp
  2. Hans-Jürgen Peiper: Das Langenbeck-Virchow-Haus im Spiegel der Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Einhorn-Presse Verlag, 2001, ISBN 3-88756-821-4.