Langer Türkenkrieg

Der Lange Türkenkrieg war ein von 1593 bis 1606 währender Krieg zwischen dem Osmanischen Reich und mehreren christlichen Staaten, insbesondere der Habsburgermonarchie. Der Krieg endete mit dem Frieden von Zsitvatorok am 11. November 1606. Konfliktgebiete waren zu großen Teilen das Königliche Ungarn, Transdanubien, Kroatien und die Walachei.

Der Krieg zeichnete sich vor allem durch jahrelange Stellungskämpfe aus und wurde deshalb auch Burgenkrieg genannt. Andere Bezeichnungen sind 3. Österreichischer Türkenkrieg, Dreizehnjähriger Krieg oder Fünfzehnjähriger Krieg. Größere Gebietsgewinne konnte am Ende keiner der Konfliktbeteiligten erringen.

  1. Meinolf Arens: Habsburg und Siebenbürgen 1600–1605. Gewaltsame Eingliederungsversuche eines ostmitteleuropäischen Fürstentums in einen frühabsolutistischen Reichsverband. Böhlau Verlag, Wien u. a. 2001, S. 1. Zitiert nach: Osman Tüylü: Der Lange Türkenkrieg (1593–1606). Ursachen, Verlauf, Bedeutung (Diplomarbeit). Hrsg.: Universität Wien. Wien 2012, S. 8 (111 S., univie.ac.at [PDF; 1,8 MB; abgerufen am 1. März 2024] Online).