Langflügelpapageien
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Rüppellpapagei (P. rueppellii) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Poicephalus | ||||||||||||
| Swainson, 1834 |
Die Langflügelpapageien (Poicephalus) sind eine Vogelgattung aus der Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae). Der Gattung werden zehn Arten zugerechnet, die überwiegend als Lebensraum- und Nahrungsgeneralisten gelten. Gemeinsam mit den Unzertrennlichen und den in Madagaskar endemisch vorkommenden Vasapapageien sind sie die typischen Papageienarten der tiergeografischen Region Afrotropis. Charakteristisch ist für die etwa staren- bis taubengroßen Papageien dieser Gattung ein mittellanges Schwanzgefieder, so dass die Flügelspitzen bis fast an die Spitze der Schwanzfedern reichen.
Langflügelpapageien werden seit Jahrhunderten als Heimtiere gehalten. Der bekannteste Vertreter unter ihnen ist der Senegalpapagei. Senegalpapageien wurden vermutlich bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Heimtiere nach Europa importiert. Lange Zeit standen sie in dem Ruf, für die Haltung als Ziervögel gut geeignet zu sein, da sie besonders zahm würden. Nach wie vor zählen Senegalpapageien nach dem Graupapagei zu der am häufigsten eingeführten afrikanischen Großpapageienart.