Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch

Basisdaten
Titel:Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch
Kurztitel: Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch
Abkürzung: LFGB
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Rechtsmaterie: Besonderes Verwaltungsrecht
Fundstellennachweis: 2125-44
Ursprüngliche Fassung vom: 1. September 2005
(BGBl. I S. 2618, ber. S. 3007)
Inkrafttreten am: 7. September 2005
Neubekanntmachung vom: 15. September 2021
(BGBl. I S. 4253)
Letzte Änderung durch: Art. 3 G vom 3. Februar 2026
(BGBl. 2026 I Nr. 29 vom 5. Februar 2026)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
19. Februar 2026
(Art. 6 G vom 3. Februar 2026)
GESTA: M058
Weblink: Text des Gesetzes
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) (nicht zu verwechseln mit dem Deutschen Lebensmittelbuch) ist als Bundesgesetz in Deutschland am 7. September 2005 in Kraft getreten. Es löste weitgehend die Bestimmungen des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes (LMBG) ab. Damit wurde das deutsche Lebensmittelrecht entsprechend der seit dem 1. Januar 2005 gültigen Verordnung (EG) Nr. 178/2002 (Lebensmittelbasisverordnung) umgestaltet und damit zum Dachgesetz des deutschen Lebensmittelrechts. Das neue LFGB umfasst alle Produktions- und Verarbeitungsstufen entlang der Food-Value-Chain und gilt außer für Lebensmittel und Bedarfsgegenstände auch für Futtermittel und Kosmetika. Oberstes Gebot ist die Gesundheit des Verbrauchers. Der Hersteller, Händler oder Inverkehrbringer hat die einwandfreie Qualität der Ware sicherzustellen. Auf allen Verarbeitungsstufen des Agribusiness ist die Rückverfolgbarkeit der Produkte zu gewährleisten.