Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften

Die Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften (offizielle Bezeichnung World Athletics Indoor Championships) sind Wettkämpfe, die vom Leichtathletikweltverband World Athletics – damalige Verbandsbezeichnung: IAAF – in Hallen durchgeführt werden. Sie fanden erstmals 1985 in Paris als Hallenweltspiele statt, zunächst noch unter dem Namen World Indoor Games. Seit 1987 werden sie offiziell als Hallenweltmeisterschaften bezeichnet. 2004 wurde der Austragungsmodus geändert, um nicht mit den bis dahin im selben Jahr stattfindenden Weltmeisterschaften im Freien zu konkurrieren. Bis dahin hatte das Event immer in den ungeraden Jahren stattgefunden, in denen bis heute auch die Freiluft-Weltmeisterschaften ausgetragen werden. Von 2004 an gab es die Veranstaltung in den geraden Jahren. Aufgrund der Problematik hinsichtlich des Coronavirus SARS-CoV-2 kam es zu zwei Ausnahmen. Am 29. Januar 2020 entschied der Leichtathletikweltverband, die für 2020 vorgesehene Austragung auf 2021 zu verschieben. Aus demselben Grund wurde die Veranstaltung 2024 ausgetragen statt wie zunächst geplant 2023.

  1. World Athletics sagt Hallen-WM 2020 in Nanjing ab, Corona-Virus, auf: leichtathletik.de, vom 29. Januar 2020, abgerufen am 30. Januar 2020.
  2. Coronavirus: Hallen-WM der Leichtathleten in Nanjing abgesagt, Leichtathletik, auf: spox.com, vom 29. Januar 2020, abgerufen am 30. Januar 2020.