Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2001/5000 m der Frauen
| 8. Leichtathletik-Weltmeisterschaften | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Disziplin | 5000-Meter-Lauf | ||||||||
| Geschlecht | Frauen | ||||||||
| Teilnehmer | 42 Athletinnen aus 29 Ländern | ||||||||
| Austragungsort | Edmonton | ||||||||
| Wettkampfort | Commonwealth Stadium | ||||||||
| Wettkampfphase | 9. August (Vorläufe) 11. August (Finale) | ||||||||
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Der 5000-Meter-Lauf der Frauen bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2001 wurde am 9. und 11. August 2001 im Commonwealth Stadium der kanadischen Stadt Edmonton ausgetragen.
Weltmeisterin wurde die Russin Olga Jegorowa. Nur etwa einen Monat vor diesen Weltmeisterschaften war Jegorowa positiv auf Erythropoetin (EPO) getestet worden. Sie erhielt eine Sperre von zwei Jahren, durfte jedoch weiter an Wettkämpfen teilnehmen, weil der Test aus formalen Gründen juristisch nicht gewertet werden konnte. Im Jahr 2008 ging Jegorowa den Doping-Fahndern zusammen mit sechs weiteren russischen Sportlern erneut ins Netz und erhielt eine nun tatsächlich umgesetzte zweijährige Sperre.
Die Spanierin Marta Domínguez gewann die Silbermedaille. Auch sie war acht Jahre später in eine Dopingaffäre verwickelt, von der ihr Resultat hier in Edmonton allerdings nicht betroffen war. Es ging um ihre zwischen dem 5. August 2009 und dem 4. Januar 2013 erzielten Resultate, die allesamt annulliert wurden.
Wie bei den Weltmeisterschaften vor zwei Jahren in Sevilla kam die Äthiopierin Ayelech Worku auf den dritten Platz.
- ↑ Russische Leichtathleten zwei Jahre gesperrt, 20. Oktober 2008 auf tagesspiegel.de/sport, abgerufen am 19. August 2020
- ↑ Läuferin Dominguez verliert ihren WM-Titel, Spiegel Sport 20. November 2015, abgerufen am 19. August 2020