Leopold von Braunschweig-Wolfenbüttel

Maximilian Julius Leopold von Braunschweig-Wolfenbüttel, Prinz von Braunschweig-Wolfenbüttel und nominell Herzog von Braunschweig und Lüneburg (* 11. Oktober 1752 in Wolfenbüttel; † 27. April 1785 in Frankfurt (Oder)), war ein preußischer Generalmajor und einer der wenigen hohen Offiziere in den Armeen des späten aufgeklärten Absolutismus, für die der untergebene Soldat mehr war als ein mechanisches willenloses Werkzeug in der Hand des Kommandeurs. Fürstliche Mildtätigkeit gegenüber Soldaten und Bürgern und die Umstände seines Todes machten Leopold berühmt.

  1. Das Taufregister der Schloßkirche in Wolfenbüttel weist zweifelsfrei den 11. Oktober als Geburtstag des Prinzen aus; vgl. das Kirchenbuch im Staatsarchiv Wolfenbüttel, Abt.1 Nr.1334 (Bd.2 T.2). Zu dem Vorgang der falschen Datierung und darüber hinaus zu dem Umgang der Leopold-Biographen mit den Quellen vgl. Pumpe. Heldenhafter Opfertod. 2008. S. 210, Anm. I,212; dann auch S. 205, Anm. I,71.