Linke Guerillabewegung in Iran

Mehrere Gruppierungen der Linken Guerillabewegung in Iran wollten ab 1971 den Sturz des dort regierenden Schahs Mohammad Reza Pahlavi mit Waffengewalt herbeiführen. Die einzelnen Gruppen der Bewegung unterschieden sich zwar in ihren ideologischen Ausrichtungen, waren sich aber darin einig, dass der Schah nur mit Waffengewalt gestürzt werden könne. Ihre Hauptaktivitäten entfalteten die Gruppen in den Jahren 1971 bis 1975 und im Jahr 1978.

Obwohl die Führer der Guerillabewegung nicht zum engeren Führungskreis der später so genannten Islamischen Revolution zählten, gilt es inzwischen als gesichert, dass es vier überwiegend marxistische und islamistisch-sozialistische Guerillaorganisationen waren; nämlich die Volksfedajin, die pro-Tudeh Fedajin-e Munscheb, die Volksmodschahedin und die Marxistischen Modschahedin (Peykar), die mit ihrer Beteiligung an den Straßenkämpfen vom 9. bis 11. Februar 1979 „dem Regime den Todesstoß versetzten“.

  1. Ervand Abrahamian: Iran Between Two Revolutions. Princeton University Press, 1982, S. 495.