Literaturpolitik der DDR
Die Literaturpolitik in der DDR war ein Teil der Kulturpolitik der DDR und der damit verbundenen staatlichen Zensur. In allen Bereichen war sie von den weltanschaulichen Ansichten der politischen Führung mitbestimmt. In ihren Grundlagen, vor allem hinsichtlich der Rolle der DDR-Literatur als Teil des Klassenkampfes, blieb sie während des Bestehens der DDR unverändert, wurde aber im Lauf der Zeit verschieden interpretiert. Durch die Auswirkung der jeweils dominierenden Interpretationen kam es auch zu literaturpolitischen Strömungen, die unter den Schlagworten als „Literaturgesellschaft“ und „Leseland“ über längere Zeit wirksam waren.