Luchterhand Literaturverlag

Luchterhand Literaturverlag
Gründung   1924
Sitz   München, Deutschland
Leitung   Grusche Juncker
(Verlegerin)
Ursula Bergenthal
(Verlagsleiterin)
Verlagsnummer   630
Verlagsgruppe   Penguin Random House
Gattung   Belletristik
Website   www.penguin.de

Der Luchterhand Literaturverlag ist ein deutscher Verlag mit Sitz in München. Er gilt als eine der profiliertesten Adressen für deutschsprachige Gegenwartsliteratur und die literarische Moderne. Im Verlag sind Werke von Autoren wie Günter Grass, Christa Wolf und Georg Lukács erschienen.

Die Geschichte des Verlags reicht bis 1924 zurück. Der Luchterhand Literaturverlag wurde 1954 in Darmstadt als belletristische Abteilung des Fachverlags Luchterhand gegründet. Ab 1987 im Besitz von Wolters Kluwer, wurde der Literaturverlag 1988 an den Arche Verlag weiterverkauft und 2001 schließlich von der Penguin Random House Verlagsgruppe übernommen. Diese gehört zu Bertelsmann.

  1. Wieland Freund: Lektor in Zeiten des Turbokapitalismus. In: Die Welt. 3. November 2001, S. 7.
  2. Grusche Juncker übernimmt für Georg Reuchlein. In: Börsenblatt. 27. Februar 2018, abgerufen am 16. Juni 2018.
  3. Adressbuch für den deutschsprachigen Buchhandel. Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels, abgerufen am 18. Januar 2016.
  4. Kurz vor Ladenschluß. In: Der Spiegel. Nr. 2, 1994 (online).
  5. Hubert Spiegel: Pfeifen im Ohr. Random House erwirbt den Luchterhand Literaturverlag. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 30. Oktober 2001, S. 47.
  6. Random House übernimmt Luchterhand. In: Handelsblatt. 30. Oktober 2001, S. 20.