Lyme-Borreliose des Hundes
Die Lyme-Borreliose des Hundes ist die häufigste durch Zeckenstiche übertragene Krankheit des Hundes. Neben dem Menschen (→ Lyme-Borreliose) können auch andere Säugetiere, vor allem Hunde, an Lyme-Borreliose erkranken. Übertragen werden Borrelien, die Borreliose-Erreger, durch den Stich verschiedener Zeckenarten. In Deutschland ist vor allem der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) für die Übertragung der Lyme-Borreliose verantwortlich. Das klinische Bild bei betroffenen Hunden umfasst Fieber, Gelenkschmerzen, Gelenkentzündungen, Muskelschmerzen und Bewegungseinschränkungen an Vorder- und Hintergliedmaßen. Der Schweregrad der Lyme-Borreliose beim Hund reicht von potenziell lebensbedrohlichen Komplikationen bis hin zum Tod in extremen Fällen.
- ↑ B. Chomel: Tick-borne infections in dogs – An emerging infectious threat. In: Veterinary Parasitology. 179, 2011, S. 294–301.
- ↑ R. K. Straubinger: Erreger, Übertragung und Prävention – Die Lyme-Borreliose bei Hunden. In: kleintier.konkret. Ausgabe 5, 2008, S. 3–6.
- ↑ P. Schanilec u. a.: Clinical and diagnostic features in three dogs naturally infected with Borrelia spp. In: Acta Veterinaria Brno. 79, 2013, S. 319–327.