Mönckebergstraße

Mönckebergstraße
Straße in Hamburg
Blick vom Hauptbahnhof 2006; links Saturn und Klöpperhaus, rechts Karstadt-Sports und Südseehaus, hinten die Petri-Kirche.
Basisdaten
Ort  Hamburg
Ortsteil  Altstadt
Angelegt  1908/9
Neugestaltet  1980–82, 1991–94
Hist. Namen 
Name erhalten 
Anschluss­straßen  Große Johannisstraße (West), Steintorbrücke (Ost), Adenauerallee
Querstraßen  Bergstraße, Spitalerstraße, Barkhof, Lange Mühren, Wallringtunnel/Steintorwall
Plätze  Gerhart-Hauptmann-Platz, Ida-Ehre-Platz
Nummern­system 
Bauwerke 
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen ÖPNV, Taxi, Lieferverkehr (21–11 Uhr), Radverkehr, Fußverkehr
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 800 m

Die Mönckebergstraße ist eine der Haupteinkaufsstraßen Hamburgs und bildet zusammen mit der Spitalerstraße, die spitz auf die Mönckebergstraße zuläuft, eine Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof und dem Rathaus. Die zwischen dem Hamburger Rathaus und dem drei Jahre zuvor eröffneten Hamburger Hauptbahnhof angelegte Innerortsstraße wurde am 26. Oktober 1909 dem Verkehr übergeben und ist nach dem Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg (1839–1908) benannt, der ab 1897 Vorsitzender der Sanierungskommission war. Durch Senatsbeschluss vom 13. Dezember 2022 ist die Straße zusätzlich seiner Schwiegertochter Vilma Mönckeberg-Kollmar (1892–1985) gewidmet.

Laut der Untersuchung einer Beratungsgesellschaft im Jahr 2013 stand die Mönckebergstraße mit etwa 12.500 Passanten pro Stunde in der Reihenfolge der meistfrequentierten Einkaufsstraßen Deutschlands an zweiter Stelle, gleich nach der Kölner Schildergasse. Zeitweise erreichte jedoch in Hamburg die benachbarte Spitalerstraße nach der Zahl der Passanten einen höheren Platz oder lag gleichauf mit der Mö.

  1. Senatsbeschluss vom 13. Dezember 2022, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 100 vom 20. Dezember 2022 (luewu.de PDF), abgerufen am 2. Januar 2023.
  2. Dortmunder Westenhellweg ist meistbesuchte Einkaufsmeile Deutschlands (Memento vom 27. September 2013 im Internet Archive)