Münsterschwarzach

Münsterschwarzach
Koordinaten: 49° 48′ N, 10° 14′ O
Höhe: 198 m ü. NHN
Fläche: 83 ha
Einwohner: 828 (25. Mai 1987)
Bevölkerungsdichte: 998 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Oktober 1973
Postleitzahl: 97359
Vorwahl: 09324
Lage von Münsterschwarzach (fett) innerhalb des Schwarzacher Gemeindegebietes
Der Mittelpunkt von Münsterschwarzach: Das gleichnamige Kloster

Münsterschwarzach ist ein Gemeindeteil des Marktes Schwarzach am Main im Landkreis Kitzingen (Unterfranken, Bayern). Die Gemarkung Münsterschwarzach hat eine Fläche von 0,831 km². Sie ist in 224 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3710,25 m² haben.

Münsterschwarzach war bis zum 30. September 1973 eine selbstständige Gemeinde. Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem hier befindlichen Kloster verbunden, das bereits im 8. Jahrhundert entstand. Seit der Neugründung der Abtei Münsterschwarzach im Jahr 1913/1914 bildet das Benediktinerkloster wieder den Mittelpunkt des Ortes.

Das Kloster, das eines der bedeutendsten in Deutschland ist, prägt das kleine Dorf in nahezu allen Bereichen. Im Kloster ist heute mit dem Egbert-Gymnasium die wichtigste Bildungsinstitution der Gemeinde Schwarzach am Main untergebracht. Kunsthistorisch bedeutsam ist die Klosterkirche der Abtei, die zu den emblematischen Sehenswürdigkeiten des Landkreises Kitzingen gehört. Über das Kloster und seine Einrichtungen entwickelte sich in Münsterschwarzach auch der Tourismus, der vor allem den Ausflugsfremdenverkehr umfasst.

  1. 1 2 Gemarkung Münsterschwarzach (091138). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 12. Januar 2026.
  2. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 366 (Digitalisat).
  3. Markt Schwarzach a.Main, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 12. Januar 2026.
  4. Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 12. Januar 2026.