Magnet (Schiff)

Magnet
Die Magnet im Jahr 1912.
Schiffsdaten
Flagge Osterreich-Ungarn Österreich-Ungarn
Schiffstyp Torpedokanonenboot /
Torpedobootzerstörer
Klasse Einzelschiff
Bauwerft Schichau-Werke, Elbing
Baunummer 576
Kiellegung 14. September 1895
Stapellauf 21. März 1896
Übernahme 5. Juli 1896
Indienststellung 26. November 1897
Außerdienststellung 1918
Verbleib 1920 Kriegsbeute Italien und anschließend abgebrochen
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 71,0 m (Lüa)
Breite 8,2 m
Tiefgang (max.) 3,3 m
Verdrängung Standard: 485 t
Einsatz: 544 t
 
Besatzung 80 Mann
Maschinenanlage
Maschine 4 × Thornycroft-Schulz-Dampfkessel,
2 × Dampfmaschinen
Maschinen­leistung 5.776 PS (4.248 kW)
Höchst­geschwindigkeit 25,97 kn (48 km/h)
Propeller 2
Bewaffnung

Die Magnet, auch SMS Magnet, war ein Torpedokanonenboot der Österreich-Ungarischen Marine (K. u. k. Kriegsmarine), das von 1897 bis 1918 in Dienst stand.

Das 1895 bei Schichau bestellte Boot war bei seiner Auslieferung das schnellste Boot der k.u.k. Kriegsmarine. Die Magnet unterschied sich wesentlich von den vier bis dahin von Schichau gelieferten „Torpedoschiffen“ (drei der Meteor-Klasse und das Einzelboot SMS Satellit). Sie war das einzige Boot, das mit zwei Schornsteinen geliefert wurde. Sie blieb ein Einzelboot mit einer ähnlichen Kampfkraft wie die vor ihr gelieferten sechs „Torpedoschiffe“. Die Magnet blieb bis 1918 im Küstenschutz in Dienst.