Satellit (Schiff)

Satellit
Die Satellit im Jahr 1894.
Schiffsdaten
Flagge Osterreich-Ungarn Österreich-Ungarn
Schiffstyp Torpedokanonenboot /
Torpedobootzerstörer
Klasse Einzelschiff
Bauwerft Schichau-Werke, Elbing
Baunummer 482
Kiellegung Januar 1892
Stapellauf 21. September 1892
Indienststellung 24. Juni 1893
Außerdienststellung 1918
Verbleib 1920 Kriegsbeute Frankreich und anschließend abgebrochen
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 69,32 m (Lüa)
Breite 8,15 m
Tiefgang (max.) 2,9 m
Verdrängung Standard: 529 t
Einsatz: 616 t
 
Besatzung 84 Mann
Maschinenanlage
Maschine 4 × Dampfkessel,
2 × Dampfmaschinen
Maschinen­leistung 4.800 PS (3.530 kW)
Höchst­geschwindigkeit 23 kn (43 km/h)
Propeller 2
Bewaffnung
  • 1 × Sk 7 cm L/40 Skoda
  • 8 × Sk 4,7 cm L/44 Skoda
  • 2 × Torpedorohre ⌀ 45 cm

Die Satellit, auch SMS Satellit, war ein 1892 bei Schichau bestelltes Torpedokanonenboot und war von seiner Auslieferung bis zur Ablieferung der ebenfalls bei Schichau gebauten Magnet das schnellste Boot der k.u.k. Kriegsmarine. Die Satellit unterschied sich in Größe und Antrieb wesentlich von den drei 1887/1888 gelieferten „Torpedoschiffen“ der Meteor-Klasse. Auch die nachfolgende Magnet unterschied sich mit ihren zwei Schornsteinen deutlich von ihr. Von Größe, Aussehen und technischer Auslegung war die vor ihr in Triest gebaute Trabant (1890, 610 t) das ähnlichste Boot bei der k.u.k. Kriegsmarine. Die Satellit wurde 1912 durch den Einbau moderner Yarrow-Kessel erheblich modernisiert. Mit dieser Änderung erhielt sie auch drei neue hohe Schornsteine, die ihr ein völlig eigenes Aussehen gaben. Die Satellit blieb bis zum Kriegsende im Küstenschutz in Dienst.