Magnetische Suszeptibilität

Physikalische Größe
Name magnetische Suszeptibilität
Formelzeichen ,
Größen- und
Einheitensystem
Einheit Dimension
SI 1
Gauß (cgs) 1
Siehe auch: Magnetische Permeabilität

Die magnetische Suszeptibilität oder (v. lat. susceptibilitas „Übernahmefähigkeit“) ist eine dimensionslose physikalische Größe, die die Magnetisierbarkeit von Materie in einem externen Magnetfeld angibt. Im einfachsten Fall ist sie eine für den jeweiligen Stoff charakteristische Proportionalitätskonstante, nämlich das Verhältnis der Magnetisierung zur magnetischen Feldstärke. Im Allgemeinen kann sie von verschiedenen Größen abhängen, z. B. vom Magnetfeld selber, vom Ort, von den Frequenzen eines zeitlich veränderlichen Magnetfeldes und von der vorhergehenden Magnetisierung. Ihre möglichen Werte reichen von −1 (bei Supraleitern) bis 102 … 106 (bei Ferromagneten), wobei negative Werte eine Magnetisierung entgegen dem äußeren Magnetfeld bedeuten (Diamagnetismus).

Die magnetische Suszeptibilität ist eng mit der magnetischen Permeabilität verwandt.

Der vergleichbare Zusammenhang zwischen elektrischer Polarisation und elektrischem Feld wird durch die (di)elektrische Suszeptibilität beschrieben.

  1. Rudolf Gross, Achim Marx: Festkörperphysik (= De Gruyter Studium). 4., aktualisierte Auflage. De Gruyter, Berlin; Boston 2022, ISBN 978-3-11-078234-9.Fehler in Vorlage:Literatur *** Parameterproblem: Dateiformat/Größe/Abruf nur bei externem Link