Maria Meyer-Sevenich

Maria Meyer-Sevenich (geb. Sevenich; * 27. April 1907 in Köln; † 3. März 1970 in Hannover) war eine deutsche Politikerin (SAPD, KPD, CDU, SPD und wieder CDU). Sie war von 1947 bis zu ihrem Tod Mitglied des Niedersächsischen Landtages und von 1965 bis 1967 Landesministerin für Bundesangelegenheiten, Vertriebene und Flüchtlinge. Als solche war sie zugleich das erste weibliche Vollmitglied des Bundesrates.

  1. Klaus Mlynek: Meyer-Sevenich, Maria. In: Dirk Böttcher, Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: Hannoversches Biographisches Lexikon. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2002. ISBN 3-87706-706-9. S. 255.
  2. Bundesrat, Plenarprotokoll der 288. Sitzung, 29. Oktober 1965. Vor ihr hatte es schon mehrere weibliche Landesministerinnen und -senatorinnen gegeben, die dadurch automatisch dem Bundesrat angehörten, diese waren aber nur stellvertretende Mitglieder. (Jedes Land darf so viele Kabinettsmitglieder zu Vollmitgliedern des Bundesrates machen, wie es Stimmen hat. In der Praxis besteht allerdings kein Unterschied zwischen Vollmitgliedern und Stellvertretern.