Marksteintunnel

Marksteintunnel
Das Südostportal des Marksteintunnels
Nutzung Eisenbahntunnel
Verkehrsverbindung Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart
Ort Vaihingen an der Enz
Länge 2782 m
Anzahl der Röhren 1
Querschnitt 82 bis 94 
Größte Überdeckung 65 m
Bau
Bauherr Deutsche Bundesbahn
Baubeginn August 1986
Fertigstellung ca. 1989
Betrieb
Betreiber DB Netz
Freigabe 2. Juni 1991
Lagekarte
Koordinaten
Nordwestportal 48° 56′ 37,7″ N,  57′ 53,1″ O
Südostportal 48° 55′ 37,8″ N,  59′ 35,9″ O

Der Marksteintunnel ist ein 2782 m (Streckenkilometer 79,10 bis 81,88) langer Eisenbahntunnel der Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart bei Vaihingen an der Enz. Der Tunnel unterquert den Höhenrücken Hoher Markstein und trägt daher seinen Namen.

Er nimmt zwei Gleise auf, die planmäßig mit bis zu 250 km/h befahren werden. Eine Besonderheit ist die im Tunnel verlegte Feste Fahrbahn der Bauart Züblin. Als einziger Tunnel der Schnellfahrstrecke erhielt der Tunnel diese schotterlose Form des Oberbaus.

  1. 1 2
  2. Ernst Rudolph: Eisenbahn auf neuen Wegen: Hannover–Würzburg, Mannheim–Stuttgart, Hestra-Verlag, Darmstadt, 1989, ISBN 3-7771-0216-4, S. 60.
  3. Hans-Wolfgang Scharf: Die Eisenbahn im Kraichgau. Eisenbahngeschichte zwischen Rhein und Neckar. EK-Verlag, Freiburg (Breisgau) 2006, ISBN 3-88255-769-9, S. 42.
  4. Meldung NBS Mannheim–Stuttgart: Gleisbau bis Kilometer 50. In: Die Bundesbahn. Nr. 11, 1989, S. 1012 f.
  5. Peter Münchschwander (Hrsg.): Das Hochgeschwindigkeitssystem der Deutschen Bundesbahn. R. v. Decker's Verlag G. Schenk, Heidelberg 1990, ISBN 3-7685-3089-2, S. 123.