Maxhütte-Haidhof
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 12′ N, 12° 6′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Schwandorf | |
| Höhe: | 416 m ü. NHN | |
| Fläche: | 34,69 km² | |
| Einwohner: | 12.053 (31. Dez. 2024) | |
| Bevölkerungsdichte: | 347 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 93142 | |
| Vorwahl: | 09471 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SAD, BUL, NAB, NEN, OVI, ROD | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 76 141 | |
| Stadtgliederung: | 40 Gemeindeteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Regensburger Straße 18 93142 Maxhütte-Haidhof | |
| Website: | www.maxhuette-haidhof.de | |
| Erster Bürgermeister: | Rudolf Seidl (Unabhängige Wähler Maxhütte-Haidhof, UWM) | |
| Lage der Stadt Maxhütte-Haidhof im Landkreis Schwandorf | ||
Maxhütte-Haidhof ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf etwa 20 Kilometer nördlich von Regensburg gelegen. Die Stadt verdankt ihre Entstehung und ihren Namen dem Stahl-Eisenwerk Maxhütte-Haidhof, das nach dem bayerischen König Maximilian II. benannt wurde und 1853 auf einem Gelände der Stadt Burglengenfeld erbaut worden war, das man Sauforst nannte. Später wurde zusätzlich das Zweigwerk Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg gegründet. Das in Burglengenfeld gegründete Eisenwerk, von dem ein Gemälde aus dem Jahre 1878 existiert, wurde im Auftrag der Eisenwerksgesellschaft Maximilianhütte erstellt. Die Gesellschaft ließ ab 1867 in drei Bauabschnitten eine zum Werk gehörende Werkssiedlung mit zum Teil großen Wohnhäusern für bis zu sechs Familien für Arbeiter, Meister und Angestellte auf dem Gebiet der Landgemeinde Ibenthann errichten. Zusätzlich wurden auch mehrere Villen für leitende Angestellte (Werksbeamte) erbaut. Die Siedlung, die nicht ohne die Maximilianshütte entstanden wäre, stellt die Keimzelle dar, aus der schließlich die Stadt Maxhütte-Haidhof hervorging.
- ↑ Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2024. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern – Basis: Zensus 2022. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Juni 2025, abgerufen am 15. August 2025 (Hilfe dazu).
- ↑ 1. Bürgermeister. Gemeinde Maxhütte-Haidhof, abgerufen am 23. September 2020.
- ↑ Franz Schmidkunz: Industriekultur – Was bleibt von der Werkssiedlung des ehemals größten Eisenwerks Süddeutschlands „Maxhütte“ in Maxhütte-Haidhof. Eine architekturhistorische Recherche. In: Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg. Band 161, 2021, ISSN 0342-2518, S. 252–283.