Meinhardshof

Meinhardshof
Straße in Braunschweig
Blick vom Südturm der Andreaskirche auf den 7-spurigen Meinhardshof im Jahre 2005
Basisdaten
Ort  Braunschweig
Ortsteil  Innenstadt
Angelegt  15. Jahrhundert
Neugestaltet  nach 1945
Hist. Namen  Embernshof (1320),
Membernshof (1331),
Meimerhof (1606)
Name erhalten 
Anschluss­straßen  Alte Waage
Querstraßen  Hintern Brüdern, Schild, Lange Straße, Küchenstraße, Jöddenstraße
Plätze 
Nummern­system 
Bauwerke 
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Fußverkehr, Autoverkehr
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 80 m

Der Meinhardshof ist eine breite, kurze Straße in der nördlichen Innenstadt von Braunschweig, am Übergang der Weichbilde Sack und Neustadt. Er verläuft senkrecht von Norden nach Süden. Entstanden im 14. Jahrhundert wurde die gesamte Fachwerkbebauung durch die Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges, insbesondere durch den Bombenangriff am 15. Oktober 1944 vollständig zerstört. Die Brachen rechts und links der einst schmalen Gasse dienten westlich bereits bald nach Kriegsende als Betriebsgelände und östlich bis in die 1970er Jahre hinein unter anderem als Parkplatz, bis auf der Bombenbrache auf der Ostseite des Meinhardshofs Anfang der 1980er Jahre der Welfenhof, eine Kombination aus Ladengeschäften, Wohn- und Bürogebäuden und einem Hotel, entstand.

Heute ist der Meinhardshof eine nur 80 m kurze und über 30 m breite, siebenspurige Straße, die fast ausschließlich der Einfahrt in, bzw. der Ausfahrt aus der Tiefgarage der Ladenpassage Welfenhof dient.