Meistausführungsprinzip

Das Meistausführungsprinzip ist eines der meistverwendeten Auktionsverfahren an den Finanzmärkten. Beispiele sind Eröffnungs- und Schlussauktionen im Wertpapierhandel (Aktien, Anleihen, CO2-Zertifikate) sowie auch im Energiehandel. Gesucht wird der Preis, zu dem die maximale Menge ausgeführt werden kann.

Dafür werden zunächst Kauf- und Verkaufsorders in einem Orderbuch gesammelt. Im Anschluss wird der Kurs ermittelt, zu dem der größte mengenmäßige Umsatz mit dem geringsten Angebots- und Nachfrageüberhang erzielt werden kann. Sind die Überhänge gleich groß, wird der Preis gewählt, der näher am Referenzpreis (zuletzt gehandelter Preis) ist.

  1. Meistausführungsprinzip. Abgerufen am 23. Oktober 2024.