Mercedes-EQ
| Mercedes-EQ | |
|---|---|
| Inhaber | Mercedes-Benz AG |
| Einführungsjahr | 2016 |
| Produkte | Automobile |
| Märkte | weltweit |
| Website | group.mercedes-benz.com/innovation/case/electric/eq-marke.html |
Mercedes-EQ ist eine 2016 geschaffene Submarke zu Mercedes-Benz des Automobilherstellers Mercedes-Benz AG. Das Unternehmen nannte EQ eine Produkt- und Technologiemarke. Darüber hinaus werden auch die Elektro-Fahrzeuge von Smart als Smart EQ bezeichnet. EQ ist eine Zusammensetzung (Kofferwort) von Emotion und IQ. So lautet der zugehörige Slogan „Electric Intelligence“. Die Bezeichnung „electric drive (ED)“, die seit 2009 bei Smart und 2014 in der B-Klasse die vollelektrischen Varianten kennzeichnete, wurde etwa 2018 abgelöst.
Das Angebot von Mercedes-EQ soll neben allen künftigen, elektrisch angetriebenen Automobilen von Mercedes-Benz auch dazugehörige Produkte und Dienstleistungen umfassen. Das Kürzel EQ verwendet der Hersteller auch in EQ Power, das für die Elektro- und Plug‑in‑Hybrid‑Technologie von Mercedes‑Benz stehen soll, sowie für die thematisch passende App EQ Ready zur Elektromobilität.
Die mehrere 100 kg schweren Akkupakete für EQ-Fahrzeuge stammen aus der Fabrik der Deutschen Accumotive in Kamenz, einer Tochter der Mercedes-Benz Group. Die verwendeten Lithium-Ionen-Akkumulator-Zellen werden von meist koreanischen Produzenten zugekauft, obwohl Daimler bis 2015 ebenfalls in Kamenz mit Li-Tec Battery einen eigenen Zellhersteller besaß, und 2009 auch von Tesla einkaufte, wobei die Zellen von ehemaligen Mietfahrzeugen seit 2016 in Batterie-Speicherkraftwerken in einem „zweiten Leben“ weitergenutzt werden. 2021 arbeitete Mercedes-Benz auch an Festkörperbatterien.
Auch die Submarke Mercedes-AMG hatte schon ein Elektroauto im Programm. Der mit Flügeltüren ausgestattete und in Neon-Farben lackierte Mercedes-Benz SLS AMG Electric Drive wurde 2013 in Kleinserie produziert. Allradantrieb über vier Smart-Elektromotoren mit zusammen 552 kW (751 PS) ermöglichten eine Beschleunigung von 0–100 km/h in 3,9 Sekunden.
Die Submarke Mercedes-EQ wurde im Oktober 2024 in die Zusatzbezeichnung mit EQ-Technologie hinter dem Modellnamen überführt. Den Anfang machte der G 580 mit EQ-Technologie.
- ↑ Der neue EQC: Der Mercedes-Benz unter den Elektrofahrzeugen. | Daimler. Abgerufen am 6. September 2018.
- ↑ smart Elektromobilität - Modellübersicht. In: smart.com. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2018; abgerufen am 5. September 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Michael Gebhardt: EQ: Mercedes schafft sich eine Elektromarke. In: zeit.de. 1. Oktober 2016, abgerufen am 9. April 2025.
- ↑ Concept EQ – Mobilität neu gedacht. In: mercedes-benz.com. 16. Juni 2017 (mercedes-benz.com [abgerufen am 20. Juni 2018]).
- ↑ EQ - Electric Intelligence. Die neue Marke für Elektromobilität | Daimler. In: Daimler. (daimler.com [abgerufen am 20. Juni 2018]).
- ↑ Ready to Charge. Elektromobilität von Mercedes-Benz mit EQ Power. In: aktion.mercedes-benz.de. 20. Februar 2018, abgerufen am 20. Juli 2018.
- ↑ Deutsche Accumotive - Produktion. In: accumotive.de. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2018; abgerufen am 5. September 2018.
- ↑ Gustav Theile: Eine Vision mit 1000 Kilometern Reichweite. In: FAZ.net. 3. Januar 2022, abgerufen am 7. Januar 2022.
- ↑ Jochen Übler: Mercedes SLS AMG E-Cell im Fahrbericht: Schub wie im freien Fall. In: auto-motor-und-sport.de. 17. September 2012, abgerufen am 26. Februar 2024.
- ↑ Uli Baumann, Thomas Harloff, Andreas Of-Allinger: Mercedes schafft EQ-Nomenklatur ab. In: auto-motor-und-sport.de. 22. Oktober 2024, abgerufen am 28. März 2025.