Mercedes-Benz W 01
| Mercedes-Benz | |
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| W 01 | |
| Präsentationsjahr | 1926 |
| Fahrzeugmesse | Internationale Automobil-Ausstellung 1926 |
| Klasse | Untere Mittelklasse |
| Karosseriebauform | Tourenwagen, Limousine |
| Motor | Ottomotor: 1,4 Liter (18,4 kW) |
| Serienmodell | keines |
Der Mercedes-Benz W 01 sollte eigentlich als Typ 5/25 PS zusammen mit den anderen beiden Porsche-Konstruktionen, dem 2-Liter-Typ W 02 und dem 3-Liter-Typ W 03 zur Berliner Automobil-Ausstellung im Oktober 1926 vorgestellt werden. Alle Entwürfe hatten Sechszylindermotoren, für die kleinste Hubraumklasse wurde dies von der Geschäftsleitung als wenig aussichtsreich eingestuft und die Präsentation zunächst verschoben.
Von dem Wagen wurden insgesamt 8 Prototypen hergestellt, teilweise als 2-türige Tourenwagen, teilweise als 2-türige Limousinen. Sein seitengesteuerter Sechszylinder-Reihenmotor mit 1392 cm³ Hubraum leistete 25 PS (18,4 kW) und erreichte im dritten Gang die Höchstgeschwindigkeit von bis zu 88 km/h. Die angetriebene hintere Starrachse war ebenso an längs liegenden Halbelliptik-Blattfedern geführt wie die Vorderachse. Der Wagen war mit Seilzugbremsen für alle 4 Räder ausgestattet.
Mit dem in dieser Wagenklasse viel zu teuren Sechszylindermotor holte sich Ferdinand Porsche den ersten Rüffel von der Geschäftsleitung ab. Sie forderte den Einbau eines günstiger herzustellenden Motors.
Von einem neuen Typ 5/25 PS mit Vierzylindermotor entstehen im Jahr 1928 28 Versuchswagen. Wegen fehlender Finanzmittel für die Erweiterung der Produktionsanlagen wird auch dieser 1,3-Liter nicht in Serie gebaut.
Im Ergebnis verzichtete Mercedes auf den Bau dieses Typs und stieg erst 1931 mit dem 170 (W 15) mit Sechszylinder sowie 1934 mit dem 130 (W 23) mit Vierzylinder-Heckmotor in die kleineren Klassen ein.