Mesopotamienfront (Erster Weltkrieg)
| Mesopotamienfront | |||||||||||||||||
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| Teil von: Erster Weltkrieg | |||||||||||||||||
Osmanische Soldaten während der Belagerung von Kut | |||||||||||||||||
| Datum | 6. November 1914 bis 14. November 1918 | ||||||||||||||||
| Ort | heutiger Irak, Kuwait | ||||||||||||||||
| Ausgang | Britischer Sieg, Waffenstillstand von Mudros | ||||||||||||||||
| Friedensschluss | Vertrag von Sèvres (1920) | ||||||||||||||||
| Folgen | Britisches Mandat für Mesopotamien | ||||||||||||||||
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Landung bei Fao – Basra – al-Qurna – Shaiba – Ktesiphon – Belagerung von Kut – Scheich Saad – Wadi – Hanna – Dujaila – Kut II – Bagdad – Samarra – Ramadi – Sharqat
Die Mesopotamienfront war ein Nebenkriegsschauplatz des Ersten Weltkriegs im Nahen Osten und bestand von 1914 bis 1918. Sie umfasste vor allem das Gebiet des heutigen Irak sowie angrenzende Regionen. Hauptgegner waren das Osmanische Reich und das Britische Empire, das überwiegend Truppen der Britisch-Indischen Armee einsetzte. Ziel Großbritanniens war insbesondere die Sicherung der Erdölvorkommen in Persien sowie der Schutz der Seewege nach Indien; die Osmanen verteidigten ihre arabischen Provinzen und versuchten zugleich, den britischen Einfluss in der Region zurückzudrängen.
Die Kämpfe begannen mit der britischen Landung bei Fao im November 1914 und waren zunächst von wechselhaften Erfolgen geprägt. Ein bedeutendes Ereignis war die Belagerung und Kapitulation einer britischen Streitmacht bei Kut al-Amara im April 1916. Das Blatt wendete sich 1917 zugunsten der Briten, die Bagdad einnahmen. Die Mesopotamienfront trug wesentlich zum Zusammenbruch der osmanischen Herrschaft in der Region bei und beeinflusste die politische Neuordnung des Nahen Ostens nach Kriegsende maßgeblich.