| Klassifikation nach ICD-10 |
| G43.0 |
Migräne ohne Aura (Gewöhnliche Migräne) |
| G43.1 |
Migräne mit Aura (Klassische Migräne) |
| G43.2 |
Status migraenosus |
| G43.3 |
Komplizierte Migräne |
| G43.8 |
Sonstige Migräne |
| G43.9 |
Migräne, nicht näher bezeichnet |
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| ICD-10 online (WHO-Version 2019) |
Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 05
| Klassifikation nach ICD-11 |
| 8A80 |
Migräne |
| 8A80.0 |
Migräne ohne Aura |
| 8A80.1 |
Migräne mit Aura |
| 8A80.10 |
Hemiplegische Migräne |
| 8A80.2 |
Chronische Migräne |
| 8A80.3 |
Migränekomplikationen |
| 8A80.30 |
Status migraenosus |
| 8A80.3Y |
Sonstige näher bezeichnete Migränekomplikationen |
| 8A80.3Z |
Migränekomplikationen, nicht näher bezeichnet |
| 8A80.Y |
Sonstige näher bezeichnete Migräne |
| 8A80.Z |
Migräne, nicht näher bezeichnet |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) |
Die Migräne (wie französisch migraine über mittellateinisch hemigrania, einseitiger Kopfschmerz, von altgriechisch ἡμικρανία hēmikranía, deutsch ‚Kopfschmerz auf der einen Seite, Migräne‘, dieses von altgriechisch ἡμι hēmi, deutsch ‚halb‘ sowie altgriechisch κρανίον kraníon, deutsch ‚Hirnschale‘) ist eine neurologische Erkrankung, unter der rund 10 % der Bevölkerung leiden. Sie tritt bei Frauen etwa dreimal so häufig auf wie bei Männern, ist vor der Pubertät aber zwischen den Geschlechtern gleich verteilt und hat ein vielgestaltiges Krankheitsbild. Es ist bei Erwachsenen typischerweise gekennzeichnet durch einen periodisch wiederkehrenden, anfallartigen, pulsierenden und halbseitigen Kopfschmerz (eine Form der Neuralgie), der von zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) begleitet sein kann. Bei manchen Patienten geht einem Migräneanfall eine Migräneaura voraus, während der insbesondere optische oder sensible Wahrnehmungsstörungen auftreten. Es sind aber auch motorische Störungen möglich. Die Diagnose wird nach Ausschluss anderer Erkrankungen als Ursachen üblicherweise mit Hilfe einer Anamnese gestellt.
- ↑ Wilhelm Pape, Max Sengebusch (Bearb.): Handwörterbuch der griechischen Sprache. 3. Auflage, 6. Abdruck. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1914 (Online [abgerufen am 12. September 2019]).
- ↑ Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage. Hrsg. von Walther Mitzka. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 478.
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