| Klassifikation nach ICD-10 |
| G43.1 |
Migräne mit Aura (Klassische Migräne) |
| G43.3 |
Komplizierte Migräne |
| G43.8 |
Sonstige Migräne |
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| ICD-10 online (WHO-Version 2019) |
| Klassifikation nach ICD-11 |
| 8A80.1 |
Migräne mit Aura |
| 8A80.10 |
Hemiplegische Migräne |
| 8A80.1Y |
Sonstige näher bezeichnete Migräne mit Aura |
| 8A80.1Z |
Migräne mit Aura, nicht näher bezeichnet |
| MB49 |
Aura |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) |
Die Aura ist ein häufiges, fokales neurologisches Symptom der Migräne, auf das zumeist Kopfschmerzen folgen. Sie tritt in etwa 15 bis 20 % der Migräneanfälle auf und ist das entscheidende diagnostische Kriterium zur Unterscheidung zwischen einer klassischen Migräne (Migräne mit Aura) und einer gewöhnlichen Migräne (Migräne ohne Aura). Charakteristisch sind dynamische, meist visuelle oder andere sensorische Wahrnehmungsstörungen. Die Aura kann auch ohne die typischen Migräne-Kopfschmerzen auftreten. Der Begriff Aura stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet die „Wahrnehmung eines Lufthauches“; man könnte ihn auch mit „unbestimmtes Vorgefühl“ umschreiben. In der Neurologie bezeichnet er Wahrnehmungsstörungen und Affekte, denen in der Regel ein Anfall von Migräne oder Epilepsie folgt.