Morbus Galli-Galli

Klassifikation nach ICD-10
L81.8 Sonstige näher bezeichnete Störungen der Hautpigmentierung
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Der Morbus Galli-Galli ist eine sehr seltene angeborene Hautkrankheit mit einer netzartigen Pigmentierung in den Hautbeugen und follikulären Hyperkeratosen. Die Erkrankung kann als akantholytische Variante der Dowling-Degos-Krankheit, einer seltenen Genodermatose, angesehen werden. Beim Morbus Galli-Galli liegt zusätzlich eine Akantholyse vor.

Anscheinend handelt es sich um unterschiedliche Erscheinungsbilder ein und derselben pathologischen Grundlage.

Synonyme sind: Galli-Galli disease; Galli-Galli-Krankheit; Morbus Galli-Galli

Die Erstbeschreibung stammt aus dem Jahre 1982 durch den deutschen Hautarzt H. Bardach und Mitarbeiter, die Namensbezeichnung bezieht sich auf das betroffene Brüderpaar F. und W. Galli.

  1. 1 2 Altmeyers Enzyklopädie
  2. S. Hanneken, A. Rütten, S. Eigelshoven et al.: Morbus Galli-Galli. In: Der Hautarzt., 2011, Band 62, S. 842–851.
  3. A. Michelerio, A. Greco, D. Tomasini, C. Tomasini: Galli-Galli Disease: A Comprehensive Literature Review. In: Dermatopathology. Band 11, Nummer 1, Februar 2024, S. 79–100, doi:10.3390/dermatopathology11010008, PMID 38390850, PMC 1088507 (freier Volltext) (Review).
  4. H. Bardach, W. Gebhart, T. Luger: Genodermatose bei einem Brüderpaar: Morbus Dowling-Degos, Grover, Darier, Hailey-Hailey oder Galli-Galli? In: Der Hautarzt; Zeitschrift für Dermatologie, Venerologie, und verwandte Gebiete. Band 33, Nummer 7, Juli 1982, S. 378–383, PMID 7107282.