Moschellandsbergit

Moschellandsbergit
Moschellandsbergit aus der Grube „Carolina“, Landsberg, Obermoschel, Rheinland-Pfalz (Größe: 0,4 × 0,4 × 0,4 cm)
Allgemeines und Klassifikation
IMA-Symbol

Mlb

Andere Namen

Landsbergit

Chemische Formel Ag2Hg3
Mineralklasse
(und ggf. Abteilung)
Elemente
System-Nummer nach
Strunz (8. Aufl.)
Lapis-Systematik
(nach Strunz und Weiß)
Strunz (9. Aufl.)
Dana

I/A.02
I/A.02-030

1.AD.15d
01.01.08.01
Kristallographische Daten
Kristallsystem kubisch
Kristallklasse; Symbol tetraedrisch-pentagondodekaedrisch; 23
Raumgruppe I23 (Nr. 197)Vorlage:Raumgruppe/197
Gitterparameter a = 10,05 Å Bitte Quelle als Einzelnachweis ergänzen!
Formeleinheiten Z = 4 Bitte Quelle als Einzelnachweis ergänzen!
Häufige Kristallflächen (110) oder (211), untergeordnet auch (111), (110), (310) und andere
Physikalische Eigenschaften
Mohshärte 3,5 (VHN100 = 147–159 kg/mm2, durchschnittlich 153)
Dichte (g/cm3) gemessen: 13,48; berechnet: 13,5
Spaltbarkeit deutlich nach {011} und {001}
Bruch; Tenazität muschelig; spröde
Farbe silberweiß
Strichfarbe silberweiß
Transparenz undurchsichtig (opak)
Glanz starker Metallglanz

Moschellandsbergit, auch kurz Landsbergit genannt oder als γ-Amalgam bezeichnet, ist ein selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Elemente“ mit der chemischen Zusammensetzung Ag2Hg3 und damit chemisch gesehen eine natürliche Legierung aus Silber und Quecksilber.

Moschellandsbergit kristallisiert im kubischen Kristallsystem und entwickelt meist flächenreiche, dodekaedrische Kristalle bis etwa einen Zentimeter Größe, kommt aber auch in Form körniger bis massiger Mineral-Aggregate vor. Das Mineral ist in jeder Form undurchsichtig (opak) und zeigt auf den silberweißen Oberflächen einen starken metallischen Glanz. Auch seine Strichfarbe ist silberweiß.

  1. 1 2
  2. 1 2
  3. 1 2 3 4 5 6 7