Moto Guzzi V1000 I-Convert
| Moto Guzzi | |
|---|---|
| V1000 I-Convert / G5 | |
| Hersteller | Moto Guzzi |
| Verkaufsbezeichnung | V1000 I-Convert V1000 G5 |
| Produktionszeitraum | 1975 bis 1983 |
| Klasse | Motorrad |
| Bauart | Tourer |
| Motordaten | |
| luftgekühlter V2-90°-Viertaktmotor, längs eingebaut | |
| Hubraum | 949 cm³ |
| Leistung | 45/61 kW/PS |
| Drehmoment | 84 Nm |
| Getriebe | Drehmomentwandler, 2 Übersetzungen bzw. 5-Gang |
| Antrieb | Kardanantrieb |
| Bremsen | Integralbremssystem. Vorn: zwei 300 mm-Scheiben mit Doppelkolbensatteln hinten: 242 mm-Scheibe mit Doppelkolbensattel |
| Radstand | 1470 mm |
| Maße (L × B × H, mm): | 2200 × 880 × 1170 |
| Leergewicht | trocken: 240 bzw. 220 kg |
| Vorgängermodell | V 850 GT |
| Nachfolgemodell | 1000 SP II California II |
Die Moto Guzzi V1000 I-Convert und ihr Schwestermodell V1000 G5 sind als Behördenfahrzeuge und Luxus-Tourer entwickelte Motorräder, die der italienische Hersteller Moto Guzzi von 1975 bis 1983 in Mandello del Lario baute. Die V1000 I-Convert ist das weltweit erste Serienmotorrad mit einer Art Automatik-Getriebe. Es ist ein zwischen den Motor und ein einfaches Getriebe mit zwei wählbaren Übersetzungen eingefügter Drehmomentwandler, der das Anfahren und Beschleunigen auf höhere Geschwindigkeiten ohne Schalten ermöglicht, aber kein eigentliches, automatisch schaltendes Getriebe. Die Bezeichnung „I-Convert“ bezieht sich auf den hydrodynamischen Wandler, auf Italienisch convertitore idrodinamico, umgangssprachlich zu „idro-convertitore“ abgekürzt (englisch: hydrodynamic converter). Die V1000 G5 ist nahezu baugleich, hat jedoch ein übliches Fünfganggetriebe (mit „G5“ abgekürzt).
Die V1000 I-Convert ist die erste Moto Guzzi mit dem von rund 850 cm³ auf „1000“ (eigentlich nur rund 950 cm³) vergrößerten V2-Motor. Nach dem Serienende 1983 standen den Kunden der vollverkleidete Tourer 1000 SP II und der Cruiser California II zur Wahl.