Moto Guzzi V75
| Moto Guzzi | |
|---|---|
| V75 | |
| Hersteller | Moto Guzzi |
| Produktionszeitraum | 1986 bis 1989 |
| Klasse | Motorrad |
| Bauart | Sporttourer |
| Motordaten | |
| luftgekühlter V2-90°-Viertaktmotor, längs eingebaut | |
| Hubraum | 744 cm³ |
| Leistung | 48/65 kW/PS |
| Höchstgeschwindigkeit | 200 km/h |
| Getriebe | 5-Gang |
| Antrieb | Kardanantrieb |
| Bremsen | Integralbremssystem. Vorn: Doppelscheibe Ø270 mm, Doppelkolbensättel hinten: Scheibe Ø235 mm, Doppelkolbensattel |
| Radstand | 1470 mm |
| Maße (L × B × H, mm): | 2120 × 760 × 1270 |
| Leergewicht | trocken: 175 kg |
| Vorgängermodell | V65 SP |
| Nachfolgemodell | 750 SP |
Die Moto Guzzi V75 ist ein als Sporttourer ausgelegtes Motorrad, das der italienische Hersteller Moto Guzzi von Ende 1986 bis 1989 in Mandello del Lario als Nachfolgemodell des leichten Tourers V65 SP (1983–1986) baute. Die wesentliche Besonderheit für ein Guzzi-Modell der mittleren Hubraumklasse ist der Motor, ein „Vierventiler“.
Das Motorrad ergänzte das Sporttourer-Angebot von Moto Guzzi unterhalb des ähnlich aussehenden Schwestermodells 850 T5 (1983–1987), das allerdings vom sogenannten „Big-Block“-Aggregat angetrieben wird und eine stark unterschiedliche Grundkonstruktion hat, und oberhalb der technisch (bis auf den „Zweiventiler“-Motor) wie optisch sehr ähnlichen V35 III (1985–1992). Von der „T5“ wurden sowohl für die V35 III als auch ein Jahr später für die V75 die kleine Cockpitverkleidung und die Instrumententafel übernommen. Als Touren-Zubehör waren ein Gepäckträger mit Kofferhaltern und Seitenkoffer von Hepco & Becker aus Pirmasens erhältlich. Die V75 war in den Metallic-Lackierungen Dunkelgrau-Rot und Rot-Silbergrau erhältlich.