MAC-Verfahren
Bei den MAC-Verfahren (englisch Multiplexed Analogue Components) handelt es sich um Fernsehnormen, die Anfang der 1980er für das analoge Satellitenfernsehen entwickelt wurden, jedoch auch Zugang in die Kabelfernsehnetze fanden. Ziel war es, einen in der Zukunft ausbaubaren Standard zu entwickeln, der eine bessere Bildqualität als PAL, SECAM oder NTSC bietet, und auch zu einem HDTV-Standard (HD-MAC) weiterentwickelt werden konnte. Ebenso ist das Scrambling (für Bezahlfernsehen) möglich.
Die Abkürzung MAC hat nichts mit dem von MAC-Adressen bekannten Media Access Control bei Netzwerktechnik zu tun und das Multiplexverfahren überträgt nicht, wie heute üblich, mehrere Fernsehprogramme über einen Fernsehkanal, was Datenreduktion bei digitaler Verarbeitung voraussetzen würde, sondern es werden alle Komponenten der Bild- und Tonsignale desselben Programms innerhalb eines Signals übertragen, also wie bis dahin üblich ein analoges Programm pro Fernsehkanal.