Musik im 11. Jahrhundert
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Musik im 11. Jahrhundert | |
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| Wilhelm IX., Herzog von Aquitanien und der Gascogne sowie Graf von Poitou wird am 22. Oktober 1071 geboren. Er gilt als der erste namentlich bekannte Troubadour und Gründervater der Trobadorlyrik. |
Dieser Artikel behandelt die Musik im 11. Jahrhundert.
Die geistliche und weltliche Musik des 11. Jahrhunderts ist geprägt durch folgende Entwicklungen:
- Gregorianischer Choral: Der Gregorianische Choral, ein einstimmiger, unbegleiteter liturgischer Gesang der römisch-katholischen Kirche in lateinischer Sprache, spielt die zentrale Rolle in der sakralen Musik des 11. Jahrhunderts.
- Frühe Mehrstimmigkeit: In dieser Zeit entstehen die ersten Formen der Mehrstimmigkeit, bekannt als Organum. Dabei wird dem einstimmigen Gregorianischen Choral eine parallele Stimme hinzugefügt, was den Grundstein für die spätere polyphone Musik legt.
- Troubadours: Ende des 11. Jahrhunderts beginnt im südlichen Frankreich das Wirken der Trobadors und Trobairitz, der Dichter, Komponisten und Sänger höfischer mittelalterlicher Lieder.
- Entwicklung der Notenschrift: Im 11. Jahrhundert werden die Neumen, frühe musikalische Notationszeichen, weiterentwickelt. Diese Vorläufer der modernen Notenschrift ermöglichen eine genauere Aufzeichnung von Melodien und tragen zur Standardisierung und Verbreitung von Musik bei.